Der neue CDU-Vorsitzende muss das konservative Profil schärfen

Der neue CDU-Vorsitzende muss das konservative Profil schärfen

Auf dem digitalen Parteitag in der kommenden Woche werden die Delegierten den neuen Vorsitzenden der CDU wählen. Die WerteUnion formuliert an den neuen Vorsitzenden klare Erwartungen: Nämlich, den bürgerlich-konservativen und wirtschaftsliberalen Parteiflügel wieder einzubinden und somit das inhaltliche Profil der CDU zu schärfen. Zudem gelte es, genuine CDU-Positionen auch gegen den Koalitionspartner SPD in der Großen Koalition durchzusetzen.

Alexander Mitsch, Bundesvorsitzender der WerteUnion, erklärt: "Nachdem die CDU in der Ära Merkel immer weiter nach links gerückt ist, hoffen viele Mitglieder auf eine Korrektur. Wenn die CDU eine Zukunft als Volkspartei haben will, darf sie diese Erwartungshaltung auf keinen Fall ignorieren. Wir appellieren daher an die Delegierten des kommenden Bundesparteitags, sich die Wünsche der Parteibasis zu Herzen zu nehmen und entsprechend zu handeln."

Um ein Stimmungsbild der Parteibasis zu erhalten, führte die WerteUnion eine Umfrage zu den Erwartungen an den neuen Vorsitzenden durch. Das Ergebnis kann auf einer entsprechenden Homepage (https://mitgliederbefragung.werteunion.net/) eingesehen werden. Die folgenden, beispielhaften Zitate lassen einen klaren Wunsch nach einer Neupositionierung der gesamten Partei erkennen:

• "Treue zu den Werten unserer Partei und dem Parteiprogramm. Offenheit für alle politischen Meinungen. Berücksichtigung der Interessen der Wirtschaft, Wirtschaft in Deutschland ist in erster Linie der Mittelstand Abkehr von der Politik der Vergemeinschaftung unter der Ära Merkel."

• "Besinnung auf die Werte, die eine Gesellschaft zusammenhalten, wie Anständigkeit, Rechtstreue, Mitgefühl für andere, getreu dem Motto von Franz Josef Strauß: 'Konservativ sein heißt, an der Spitze des Fortschritts marschieren' – denn nur wer Werte bewahrt, hat eine Basis, um nach vorne zu schreiten."

• "Ich erwarte von Friedrich Merz eine inhaltliche Neubesinnung der CDU und nicht nur die Fortsetzung des Entstehungsprozesses des neuen Grundsatzprogrammes, sondern eine Durchdringung aller Parteiebenen mit der Diskussion darüber, samt der dafür notwendigen Abstimmungen vom Ortsverein aufwärts." (09.01.2021)

Pressekontakt:
Ralf Gassner
Bundespressesprecher WerteUnion e.V.
pressesprecher@werteunion.de

Über die WerteUnion:
Die WerteUnion repräsentiert als erkennbarer Teil einer großen Basisbewegung die Interessen wertkonservativer Mitglieder von CDU, CSU und ihrer Sonderorganisationen. Auf Basis christdemokratischer und christsozialer Grundsätze nimmt sie breit gefächert zu politischen Themen Stellung, die für Wähler und Mitglieder der Unionsparteien eine wichtige Rolle spielen. Die WerteUnion formuliert dazu Positionen, die bis vor 10-15 Jahren noch ganz selbstverständlich zum Meinungsspektrum der Union gehört haben und ihr Ergebnisse von über 40 bzw. 50 Prozent beschert haben. Derzeit organisieren sich bundesweit über 4.000 Mitglieder in der WerteUnion; Tendenz steigend. Wir stehen konstruktiv-kritisch, aber dennoch loyal zu CDU und CSU. Die WerteUnion wendet sich strikt gegen jeden Extremismus und lehnt jede verfassungswidrige Position ab! Die WerteUnion steht für einen demokratisch-freiheitlichen Gesellschaftsentwurf, der die diskriminierungsfreie, aber rechtskonforme Entfaltung des Einzelnen inmitten EINER Gesellschaft ermöglicht, OHNE Parallelgesellschaften.
Unser Ehrenkodex heißt Grundgesetz.

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