WerteUnion fordert Rücktritt des gesamten Vorstands von CDU und CSU sowie der Parteivorsitzenden Armin Laschet und Markus Söder +++ Die Union muss sich wieder auf ihre konservativen, freiheitlichen und sozialen Wurzeln besinnen +++

Die WerteUnion fordert: Vorstand und Parteivorsitzende von CDU und CDU müssen die Konsequenzen aus dem Wahldebakel bei der Bundestagswahl vom 26. September 2021 ziehen und mit sofortiger Wirkung zurücktreten. Es müssen baldige Neuwahlen des Vorstands auf demokratischer Basis erfolgen, bei denen alle Mitglieder der Union abstimmen können. (Kein Delegiertensystem.)

1)

In der sechzehnjährigen Kanzlerschaft Angela Merkels hat die Union einen fatalen Linkskurs eingeschlagen vollzogen und ist von 35,2 auf jetzt 24 Prozent abgerutscht und liegt damit knapp 2 hinter der SPD. Zum ersten Mal seit langer Zeit ist die Union nicht stärkste Kraft. Der CDU-Bundesvorstand hat diesen Kurs mitgetragen und das jetzige Wahldebakel mit zu verantworten.

Die WerteUnion fordert eine Besinnung von CDU und CSU auf wertkonservativen Positionen, wie sie im "Konservativen Manifest" der WerteUnion zu finden sind. Eine Anbiederung an den unfreiheitlichen Ökosozialismus der Parteien Grüne, LINKE, SPD, führt ins Desaster, und zwar für die Union und für Deutschland. Es braucht eine wertkonservative demokratische Alternative zu Linksgrün. "Die Union der Zukunft wird konservativ sein, oder sie wird nicht sein", so der Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt, Mitglied der WerteUnion.

Max Otte, Bundesvorsitzender der WerteUnion: "Ein großer Teil der Basis der Union ist wertkonservativ. Die Aufgabe von CDU und CSU ist es, diese Werte im politischen Raum zu vertreten. Anstatt diese Mitglieder auszugrenzen, müssen sie wieder dorthin, wo sie hingehören: in die Mitte der Partei."

2)

Die Neuwahlen der Parteivorstände müssen auf demokratischer Basis erfolgen. Dazu muss jedes Mitglied eine Stimme haben. Die Union ist in den letzten Jahrzehnten zu einer Funktionärspartei geworden. Das Delegiertensystem gibt Amtsinhabern und dem Parteiapparat vielfältige Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen und den Willen der Basis auszubremsen. Max Otte: "Es kann nicht sein, dass ein von der Basis gewählter Kandidat wie Hans-Georg Maaßen von Parteifunktionären verunglimpft wird, ja diese Funktionäre sogar zur Wahl eines Gegenkandidaten aufrufen."

3)

Sollte es zu Koalitionsverhandlungen der Union mit anderen Parteien kommen, fordert die WerteUnion eine Regierungsbildung ohne Beteiligung der radikal-systemverändernden Grünen. Die Grünen stellen das Erfolgsmodell der Bundesrepublik Deutschland, die soziale Marktwirtschaft, sowie die im GG garantierten Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger in Frage. Schwarz-grüne oder grün-schwarze Koalitionen darf es auf Bundesebene nicht geben. (26.09.2021)

Kontakt:
Prof. Dr. Max Otte
Bundesvorsitzender der WerteUnion e.V.
max.otte@werteunion.de

Pressekontakt:
Ralf Gassner
Bundespressesprecher WerteUnion e.V.
pressesprecher@werteunion.de

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Über die WerteUnion:
Die WerteUnion repräsentiert als erkennbarer Teil einer großen Basisbewegung die Interessen wertkonservativer Mitglieder von CDU, CSU und ihrer Sonderorganisationen. Auf Basis christdemokratischer und christsozialer Grundsätze nimmt sie breit gefächert zu politischen Themen Stellung, die für Wähler und Mitglieder der Unionsparteien eine wichtige Rolle spielen. Die WerteUnion formuliert dazu Positionen, die bis vor 10-15 Jahren noch ganz selbstverständlich zum Meinungsspektrum der Union gehört haben und ihr Ergebnisse von über 40 bzw. 50 Prozent beschert haben. Derzeit organisieren sich bundesweit über 4.000 Mitglieder in der WerteUnion; Tendenz steigend. Wir stehen konstruktiv-kritisch, aber dennoch loyal zu CDU und CSU. Die WerteUnion wendet sich strikt gegen jeden Extremismus und lehnt jede verfassungswidrige Position ab! Die WerteUnion steht für einen demokratisch-freiheitlichen Gesellschaftsentwurf, der die diskriminierungsfreie, aber rechtskonforme Entfaltung des Einzelnen inmitten EINER Gesellschaft ermöglicht, OHNE Parallelgesellschaften.
Unser Ehrenkodex heißt Grundgesetz.

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